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Helena (geboren um 250) war eine
schöne Gastwirtin aus Kleinasien. Den Offizieren der römischen
Besatzungsarmee war sie zu Diensten. Sie wurde die Geliebte des
Konstantius, dem sie einen Sohn gebar, Konstantin. Konstantius
verstieß Helena. Auch ihren Sohn musste sie hergeben. Als Konstantin
Kaiser wurde, erhob er seine beiseite geschobene Mutter Helena zur
Kaiserin. In hohem Alter wallfahrte sie ins Heilige Land und dort
fand sie nach der Legende das Kreuz Christi. Mehrmals hielt sie sich
in Trier auf. Hartnäckig hält sich im Mittelalter die Überzeugung,
dass die Kaiserin Helena nach Bonn gekommen sei und hier die Gebeine
der Heiligen gefunden und geborgen habe. Was historisch nicht
beweisbar ist, kann aber durchaus möglich sein. Im Münster wird ihr
Andenken bewahrt.